· 

KEINE ZEIT FÜR SCHWÄCHE: 3 Weeks out.

Eins.

Zwei.

Drei.

 

Bis drei ist schnell gezählt. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich mich also fühle, denn genauso schnell vergehen diese nächsten Wochen. Und dann ist es so weit.

Das Leben verläuft nicht immer gerade und entspannt. Man muss es sich wie einen Bach vorstellen, der immer wieder mit anderen Einflüssen zu einem großen Fluss heranwächst - manchmal verändert sich die Umwelt, manchmal verändern sich die Umstände.

Aber es geht weiter.

Mein Kopf ist nicht eingefahren, auf das was kommt. Viel mehr läuft die Vorbereitung gerade nebenzu, meine Stärke liegt mehr darin, den Alltag zu bewältigen und mich von nichts unterkriegen zu lassen. Es ist einfach mein Job, jetzt nicht aufzugeben, egal was kommt. Und gleichzeitig mich selbst nicht aus den Augen zu velieren.

Zurück zu dem Bach. Stellen wir uns also gerade einfach einmal selbst als Bach vor, und in meinem Fall wird die Strömung gerade schneller.

Wir alle haben solche Situationen in unserem Leben, eine Wettkampfdiät, die neben dem "normalen" Alltag eine erhebliche Aufgabe ist, ist ein super Beispiel dafür, wie wichtig nicht nur Disziplin, sondern auch WILLE und DURCHHALTEVERMÖGEN ist.

Wir sind alle zu so viel mehr imstande als wir glauben.

Das können wir nur erkennen, wenn wir unsere Grenzen vergessen und eben einfach drübergehen, als wären sie nicht da. Das mache ich aktuell, ich schlendere einfach so über meine Grenzen und hoffe, das meine innere Sicherheit nicht mitbekommt und ich nicht irgendwann bemerke, wie weit ich schon drüber bin.

BE STRONG! DU SCHAFFST DAS.

Jeder, der jemals in einer blöden Situation von jemandem von Außen motiviert wurde, bekommt bei Worten wie "Du schaffst das", "Ach, das packst du schon" doch generell schon das Kotzen. In blöden Situationen fühlt man sich einfach manchmal doof, weil man denkt, man ist die einzige Person, die eben diese Probleme hat, und deshalb kann sich ja keiner Vorstellen, was das bedeutet. Du schaffst das klingt einfach zu easy, schon fast lächerlich.

Aber jetzt mal ehrlich.

Fakt ist, ...

 

 

... du schaffst das. Die Situation kann gar nicht beschissen genug sein, dass du es nicht schaffst. Du entscheidest nämlich selbst, wie es jetzt weiter geht. WIE du deinen WEG jetzt wählst, hängt von ganz alleine dir ab. Und es gibt IMMER EINE LÖSUNG. Es geht einfach immer weiter.

Bei großen Herausforderungen dürfen wir niemals vergessen, wer wir sind und wozu wir in der Lage sind. Denn wenn wir uns dem bewusst sind, dann SCHAFFEN WIR DAS. Der Weg, den du jetzt wählst, um die Herausforderung zu meistern, ist deiner, und jetzt musst du ihn dirzuliebe eben so gestalten, dass du das Ding rockst.

Durchatmen, planen, Herz fassen und dann ab über deine Grenze. Schick deinem Selbstzweifel eine Postkarte vom anderen Ende!

Also, DU SCHAFFST DAS ist nicht gefehlt, es muss nur von dir selbst, von INNEN kommen. Von außen kann jeder auf dich einreden, wenn du es selbst nicht siehst.

Und meine innere Motivation läuft gerade auf Hochtouren gegen die Zweifel. Essen ist absolute Nebensache geworden. Jeder will immer wissen, worauf ich mich nach der Diät freue, aber aktuell habe ich den kompletten Bezug dazu verloren. Ich mag mein Essen, der Hunger ist auszuhalten und mehr muss ich über Essen gerade einfach nicht wissen.

 

Die letzten Wochen werde ich jetzt versuchen, noch mehr auch das Trinken zu kontrollieren und meiner Verdauung zuliebe auch die Süßstoffe größtenteils aus meiner Ernährung verbannen, die nur noch in Getränken zu finden waren (und im Whey isolat, aber das gebe ich nicht her :D) Aromen und Zuckeralkohole sind schon länger tabu, das Kaugummikauen vermisse ich sehr... aber so geht es mir einfach auch richtig gut und ich habe keinerlei Heißhunger.

Meine Lebensmittel beschränken sich auf Hühnchen, Brokkoli, Kartoffeln, Eiklar, Reisflocken und Whey isolat. Dazu etwas Olivenöl. Nichts mehr wird dem Zufall überlassen, mein Herz pocht schneller, wenn ich daran denke, dass ich mein BESTES Paket bald endlich präsentieren darf. Jetzt passieren keine Fehler mehr, ich versuche auf meinen Körper zu hören und mir Pausen zu gönnen, wenn ich es brauche. Das Training bleibt schwer, aber ich mache ein paar weniger Sätze. Weiterhin kein Cardio für mich, eine riesen Erfahrung, nachdem ich die letzten Diäten immer viel Cardio zu meiner Diät gemacht habe. Diesmal seit Woche 2 der Diät nichts mehr.

Posing, Posing, Posing. Jede Menge Posing, denn das muss sitzen. Hat man es am Anfang der Diät erst wieder lernen müssen, sich selbst gerne im Spiegel anzusehen, wird es allmählich besser und man ist objektiver. Die Bewegungen fließender. Die Präsentation der persönlichen Leistung ist so unglaublich wichtig und mit ihr steht und fällt der Erfolg.

 

Damit geht es in den ABSOLUTEN ENDSPURT. MIT ALLEM, WAS ICH HABE. HERZ UND KOPF.

 

Schreibt mir gern, wenn euch der Blogeintrag gefallen hat oder ihr noch Fragen habt. Ich freue mich darauf!